IBS Ingenieurbüro Schuler / Energie- und Gebäudetechnik

Header_Waermepumpen.jpg Wärmepumpen:

Energie sparen, CO2 vermeiden

2010: Bretten, Kreis Karlsruhe

Stadtwerke Bretten GmbH erzeugt Wärme aus kommunalem Abwasser

Durch die gleichbleibend hohen Temperaturen des Abwassers (im Winter 8 - 12 °C, im Sommer 10 - 16 °C) erreichen Abwasserwärmepumpen, im Vergleich zur Wärmequelle Luft oder Erdreich, eine hohe Effizienz und können den Primärenergieverbrauch und CO2-Ausstoß von Gebäuden halbieren.

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Wärmepumpen

Wärmepumpen nutzen Umgebungswärme, die in den natürlichen Wärmequellen Luft, Wasser und Erdreich gespeichert ist. Ursprung dieser Wärme ist zum größten Teil Sonnenenergie, aber auch Wärme aus dem Erdinneren.

Die Wärmepumpe wandelt Wärme niedriger Temperatur in Wärme höherer  Temperatur um. Dazu wird ein flüssiges Kältemittel von der Wärmequelle erwärmt, bis es verdampft. In einem Kompressor wird das dampfförmige Kältemittel verdichtet und dadurch erhitzt, man spricht dann von so genanntem Heißgas. Dieses Gas erwärmt das Wasser des Heizsystems auf die gewünschte Temperatur.  Das durch Drucksenkung weiter abgekühlte flüssige Kältemittel wird dem Kreislauf erneut zugeführt.

Der Betrieb der Pumpen benötigt Strom, durch den Prozess jedoch können aus einer Kilowattstunde Strom bis zu vier oder mehr Kilowattstunden Wärmeenergie gewonnen werden.